Pestalozzischule - Bild vom Eingang

Die Pestalozzi-Schule in Vluyn hat eine lange 400-jährige Tradition.

Aus der ehemals unscheinbaren evangelischen Dorfschule neben der Kirche hat sich die heutige Pestalozzi-Schule entwickelt. Seit 1946 führt die Schule den Namen des bekannten Reformpädagogen.

Das heutige Schulgebäude am Waldmannsweg wurde 1953 errichtet.

Die Pestalozzi-Schule beteiligt sich an Lesefesten, Benefizveranstaltungen, sportlichen Wettbewerben (z. B. Schwimmfest, Donkenlauf) zusammen mit anderen Schulen des Ortes. Schuleigene Feste mit zahlreichen Gästen, Tage der "Offenen Tür" ermöglichen den Eltern unsere Arbeit kennen zu lernen und bieten Kindern und Lehrerinnen die Gelegenheit, die in den Klassen erarbeiteten Projekte darzustellen.

Wir suchen ortsansässige Betriebe (Uhrenmuseum, Feuerwehr, Bäckereien, Förster, Bauernhöfe und Gärtnereien im Umland) auf, weil Kinder originale Begegnungen brauchen, um "Welt" zu begreifen.


Unser Profil:

Mitdenken Mitwissen Mitverantworten Bild

Mitdenken • Mitwissen • Mitverantworten

Wie deutlich zu erkennen ist, betont dieses Motto "das Miteinander" aller an Schule Beteiligten oder anders ausgedrückt den Teamgedanken an unserer Schule.

Die Zusammensetzung eines Teams, z. B. Teilkonferenz, Fachkonferenz, Jahrgangsstufenkonferenz, Festkomitee, Steuergruppe, Planungsgruppe etc. wird bestimmt durch die Aufgabe, die dieses Team übernommen hat. Dahinter steckt die Idee, möglichst viele in die schulische Arbeit einzubinden, auch diejenigen, die nicht in die Mitwirkungsorgane hineingewählt wurden und die nicht an unserer Schule arbeiten.

Wir versuchen so eine breite Basis zu schaffen, die Mitverantwortung am Schulleben trägt. Je nach Zeit und Lust können unterschiedlich große Aufgabenfelder gewählt werden. Sehr vielen hat dieses Vorgehen eine anfängliche Schwellenangst genommen und sie haben sich immer stärker in die schulische Arbeit eingebunden und auch Spaß daran gefunden.

Im Hinblick auf die Kinder unserer Schule soll dieses beschriebene Miteinander einen Vorbildcharakter haben. Soziale Kompetenzen wie "Teamfähigkeit" und "Kooperationsbereitschaft" sind wichtige Schlüsselqualifikationen für ihr späteres Berufsleben.

Im Rahmen der Schulprogrammarbeit einigten wir uns auf folgende Erziehungsziele:

  • sich und andere achten
  • Erziehung zur Verantwortung
  • Erziehung zur Selbstständigkeit
  • Erziehung zu ausdauerndem Tun
  • Frustrationstoleranz entwickeln helfen

Oberstes Ziel ist für uns, uns selbst und andere zu achten.

Bild - Oberstes Ziel ist für uns, uns selbst und andere zu achten.

Daraus leiten sich folgende Grundrechte ab:

  1. Jeder Schüler, jede Schülerin hat das Recht auf einen guten Unterricht und die Pflicht, diesen störungsfrei zu ermöglichen.
  2. Jeder Lehrer, jede Lehrerin hat das Recht auf einen störungsfreien Unterricht und die Pflicht, diesen gut zu gestalten.
  3. Rechte und Pflichten von Lehrern und Schülern müssen von allen gewahrt, respektiert und erfüllt werden.

Für unsere Schüler bedeutet das, dass sie Regeln vereinbaren, an denen sie sich orientieren können. Diese Regeln sind nicht starr, sondern können jederzeit mit den Kindern überdacht und verändert werden. Sie sind nur hilfreich, wenn sie überzeugend und kindgerecht eingesetzt werden.

Ein Beispiel für Klassenregeln könnte sein:
  • Wir hören zu, wenn andere sprechen.
  • Wir warten, bis wir das "Rederecht" haben. (Sprechstein o.ä.)
  • Wir achten das Eigentum anderer.
  • Wir sprechen höflich.
  • Wir gehen rücksichtsvoll mit anderen um.
  • Wir befolgen die Anweisungen des Lehrers/ der Lehrerin.
  • Wir passen im Unterricht auf und beteiligen uns.